Unser Baufortschritt im Editharing 41 in Magdeburg – Rohbauarbeiten in den letzten Zügen!

Hier entstehen 55 Microliving Appartements in Bestlage!

Wird der Wohnimmobilienmarkt dem Virus standhalten?

Diese Frage kann laut dem Forschungsinstitut empirica mit „JA“ beantwortet werden!

Laut der jüngsten Studie von epirica wird der deutsche Wohnimmobilienmarkt keinen anhaltenden Schaden durch das Coronavirus nehmen.
Ab Ende 2021 sollen sich hiernach die Kaufpreise für Wohnimmobilien stabilisieren oder gar leicht wieder steigen.

Empirica betrachtet hier die kurz-, mittel- und langfristigen Effekte durch Corona:

-Kurzfristige Effekte: Eingefrorene Preise

Während die Börse um 40% gefallen ist, ist der Immobilienmarkt kurzfristig eingefroren. Das liegt an den langen Transaktionsräumen: für Besichtigungen, Notartermine und Kreditanträge vergehen nicht selten Tage, oft sogar Wochen. Ist die Börse ein rauschender Gebirgsbach, dann sind Immobilientransaktionen ein zäher Lavastrom. Das ist aber auch gut so, denn Unsicherheit ist Gift. Je später der Markt reagiert, umso geringer ist die verbleibende Dosis und desto weniger übertreiben die Preise nach unten.

-Mittelfristige Effekte: Eine Delle

Auf Jahressicht wird die Preisentwicklung vom BIP abhängen: Je stärker und je länger die Rezession, desto schärfer der Preiseffekt. Empirica rechnet in den kommenden Monaten mit einer Delle bei den Kaufpreisen, die bei – 10% bis -25% liegen. Die Kurzstudie nennt hierfür fünf Gründe:

        • Steigende Zinsen
        • Geringerer demographischer Zusatzbedarf
        • Notverkäufe wegen Liquiditätsentzug
        • Stockende Neubautätigkeiten
        • Geringere Nachfrage durch Kapitalanleger

-Langfristige Effekte: Erholung in Sicht

Die Kurzstudie geht von einer schnellen Erholung des BIP im Jahre 2021 aus. Diese Annahme unterstellt, dass Deutschland sich schneller als seine Nachbarländer erholt. Hierfür sprechen zwei Gründe. Zum einen erfolgte der Shutdown überraschenderweise schneller und smarter als anderswo. Zum anderen ist Deutschland „nur“ im Stand-by, d.h. dank der spezifisch deutschen Kurzarbeitsregelung müssen erheblich weniger Mitarbeiter entlassen werden.
Es wird daher im besten Falle ab Ende 2021 eine Erholung der Kaufpreise erwartet. Hierfür nennt empirca fünf Gründe:

        • (wieder) Sinkende Zinsen
        • Anstieg demographischer Zusatzbedarf
        • Keine Notverkäufe mehr
        • Stockende Neubautätigkeit
        • Erholung der Nachfrage durch Kapitalanleger

Fazit:

Deutschland hat einen gut organisierten und derzeit sogar sehr flexiblen Sozialstaat. Das wird Deutschland helfen, schneller als andere einen soliden Weg aus der Krise zu finden. Hinzu kommt: Gewohnt wird immer! Langfristig wird Deutschland ein sicherer Hafen für Kapitalanleger bleiben und auch die Konsumnachfrage nach dem Gut „Wohnen“ wird spätestens durch eine nicht unwahrscheinliche Außenwanderungswelle aus (Süd-)Europa stabil wachsen.

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